Historie

Von der Zuckersiederei zur internationalen Unternehmensgruppe

Internationaler Ausbau

2019
2019

Seit 2019 ist GAEA das jüngste Mitglied der Zertus Gruppe – seit 2015 bestand mit dem griechischen Unternehmen bereits eine strategische Beteiligung. Zugehörig zur Marktunit Gourmet ist GAEA Botschafter für die griechisch-mediterrane Ernährung und steht für Nachhaltigkeit und Qualität.

2017
2017

2017 kam die Bio-Zentrale Naturprodukte GmbH zur Zertus Gruppe dazu, die Produkte aus kontrolliert-ökologischer Landwirtschaft herstellt, verarbeitet und vermarktet.

2012
2012

Mit der Übernahme der börsennotierten britischen Zetar Gruppe im Jahr 2012 wurde Zertus mit einem Schlag zu einer deutsch-englischen Unternehmensgruppe. Zetar ist mit seinen Tochterunternehmen Kinnerton und Lir Chocolates der viertgrößte Schokoladenanbieter in Großbritannien und Marktführer für Saisonartikel sowie mit der Firma Humdinger einer der bedeutendsten Lieferanten für Nüsse und Trockenfrüchte.

2005
2005

Mit dem Global Player Dextro Energy baute Zertus 2005 ein weiteres Standbein auf. Dextro Energy ist inzwischen Weltmarktführer im Dextrosemarkt und ein namhafter Lieferant für Sporternährung.

2002
2002

2002 wurde der Dosenbonbon-Spezialist Kalfany übernommen und durch anschließende Akquisitionen von Pulmoll, Echt Sylter Brisen und Süße Werbung zu einem exportorientierten Unternehmen geformt.

Aufbau des Zertus-Verbundes

2002
2002

2002 wurde die Zuckerraffinerie Tangermünde Fr. Meyers Sohn GmbH schließlich in Zertus GmbH umbenannt.

1991
1991

1991 konnte mit der Helmut Löser GmbH & Co. KG Waffelfabrik ein spezialisierter Produzent von Flach- und Formwaffeln akquiriert werden.  Zum 01.01.2018 wurde die Löser GmbH & Co. KG an die AUGUST STORCK KG verkauft. 1999 stieß die Theodor Kattus GmbH zum Verbund dazu, welche 2006 an die DF World of Spices GmbH weiter verkauft wurde.

1984
1984

Die folgenden Jahre waren geprägt von Akquiseaktivitäten und von dem Bestreben, eine starke zukunftsfähige Unternehmensgruppe zu formen.

Nach der Übernahme von Importhaus Wilms 1984 wurde dieses Unternehmen zum führenden Importeur für Feinkost und Süßwaren ausgebaut.

Neubeginn nach dem 2. Weltkrieg

80er
80er Jahre

Seit den 80er-Jahren entwickelte sich das Unternehmen vom Produzenten zu einer Holding, die ihre Tochtergesellschaften bei der Vermarktung und dem Vertrieb ihrer hochwertigen Nahrungs- und Genussmittelprodukte unterstützt. 

1949
1949

1949 erstand das Unternehmen in Hamburg wieder neu. Als Reminiszenz an die alte Familientradition erhielt es den Namen „Zuckerraffinerie Tangermünde Fr. Meyers Sohn GmbH“. Tatsächlich aber begann man mit der Herstellung von Schokolode in Bremen. Kurze Zeit später kam eine Beteiligung sowie im Jahr 1987 die hundertprozentige Übernahme der Bremer Chocolade-Fabrik Hachez hinzu. Im Jahr 2000 wurde der Schokoladebereich Hachez und Feodora durch Management Buy-Out an den Enkel des Hachez-Gründers verkauft.

Die Anfänge

1945
1945

1945 enteignete die sowjetische Besatzungsmacht die Familie Meyer. Die Anlagen wurden größtenteils demontiert.

1903
1903

1903 begann man damit, den Zucker auch selbst weiterzuverarbeiten: Eine Obstkonservenfabrik wurde gegründet und 1910 begann man mit der Herstellung von hochwertigen Schokoladen und Pralinen unter der Marke "Feodora". Nachdem 1923 ein Brand einen Teil der Anlagen vernichtete, wurde 1925 an gleicher Stelle eine moderne Würfelzuckerfabrik errichtet.

1900
1900

Im Jahr 1900 verarbeitete die Zuckerraffinerie bereits 100.000 Tonnen Rohzucker. Das Werk verfügte über Lagerhäuser, einen eigenen Industriehafen und ein Kraftwerk. Es gab ein Werkskrankenhaus und andere soziale Einrichtungen.

1865
1865

1865 übernahmen seine Söhne Friedrich Theodor und Friedrich Hugo Meyer das Unternehmen. Sie konnten den Absatz erheblich steigern und ab 1882 auch nach England und Übersee exportieren.

1826
1826

1826 gründete Friedrich Theodor Meyer in Tangermünde eine kleine Zuckersiederei.